Metatarsale Köpfchenumstellungsosteotomie

Metatarsale Köpfchenumstellungsosteotomie

Diese Operationstechnik wird bei aseptischer Knochennekrose des Os Metatarsale-Köpfchens (med. Morbus Freiberg-Köhler oder Morbus Köhler II) durchgeführt.

Morbus Freiberg-Köhler
Abb.1: Aseptische Knochennekrose des 2. Mittelfußknochens. Siehe die Verformung des Köpfchens in Vergleich mit den Köpfchen 3-5.

Es handelt sich um ein gelenkserhaltender Eingriff, den man nur bei partieller Köpfchennekrose einsetzen kann. Praktisch entfernt man ein Keil mit dem arthrotischen Anteil des Köpfchens und ersetzt es mit dem mit Knorpel gedeckten Köpfchenanteil.

Wie wird die Köpfchenrekonstruktion durchgeführt?

Die Operation wird in der Regel mit Vollnarkose durchgeführt. 

Eine 4 mm lange Inzision wird zwischen zwei Mittelfußknochen durchgeführt. Die Weichteile werden scharf präpariert und mit Haken beiseite gehalten. So erlangt man direkter Sicht auf dem Metatarsaleköpfchen (Abb.2). Abgelöste Knorpel- und Knochenfragmente werden entfernt und der Gelenkschaden kann evaluiert werden (Abb.3). 

Köpchenumstellungsosteotomie bei Morbus Freiberg-Köhler
Abb.2: Der zerstörte Anteil des Köpfchens ist gut sichtbar. Man kann abgelöste Knorpelfragmente beobachten.
Köpchenumstellungsosteotomie bei Morbus Freiberg-Köhler
Abb.3: Nach Entfernung der freien Gelenkskörper kann der Gelenkschaden evaluiert und die Osteotomie geplant werden.

Mit der oszillierende Säge wird die zerstörte Gelenkfläche in Form eines Knochenkeils entfernt (Abb.4). Der verbleibende Anteil des Köpfchens ist mit gesundem Knorpel gedeckt und erlaubt eine reibungsfreie Beweglichkeit. 

Die Osteotomie wird durch das Kippen des verbleibenden Köpfchenfragmentes nach oben verschlossen und durch resorbierbaren Nähten fixiert (Abb.5).

Köpchenumstellungsosteotomie bei Morbus Freiberg-Köhler
Abb.5: Der zerstörte Gelenkeanteil wird entfernt und der keilförmige Defekt kann beobachtet werden.
Köpchenumstellungsosteotomie bei Morbus Freiberg-Köhler
Abb.6: Der Spalt wird durch das Schwenken des verbleibenden Köpfchenanteils verschlossen und das Fragment wird durch zwei PDS-Nähte fixiert.

Nachbehandlung nach der Köpfchenumstellung

Die Wundränder werden mit Pflastern zusammengefügt, demzufolge entfällt die Fadenentfernung. Der Fuß darf ab dem ersten postoperativen Tag im Verbandschuh voll belastet werden. Zum Beinlängenausgleich wird eine Schuherhöhung am gegenseitigen Fuß getragen.

Röntgen-Ergebnis nach der Köpfchenumstellung des Metatarsale II
Abb.6: Röntgen-Aufnahme direkt postoperativ. Man erkennt nun die glatte Oberfläche des Köpfchens, sowie die Zunahme des Gelenkspaltweite.
Röntgen-Ergebnis nach der Köpfchenumstellung des Metatarsale II
Abb.7: Auf der schrägen Röntgen-Augnahme kann noch besser die Zunahme des Gelenkspaltes beobachtet werden.

Eine Schwellung nach dieser Operation ist normal und bleibt in der Regel ca. 2-3 Monate. Hochlagerung, Vermeidung langer Spaziergänge, Kühlung mit Eis und Lymphdrainage sind hier angeraten.

Bewegungsübungen des betroffenen Grundgelenkes können eigenständig nach zwei Wochen angefangen werden. Diese werden bis zur und nicht über der Schmerzgrenze durchgeführt und erzielen die Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit.

Die Rückkehr zur Arbeit kann in der Regel nach 8-12 Wochen erfolgen. 

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FUSSCHIRURG
Dr.-medic Manuel Nastai

"Wir Sind sehr glücklich, dass wir Dr. Nastai getroffen haben und von ihm behandelt worden sind. Vom ersten bis zum letzten Tag hat er unser Baby sehr gut behandelt und erfolgreich beendet. Wir vertrauen ihm sehr und sind ihm sehr dankbar. Vielen Lieben Dank Dr. Nastai."

Keklikçi Tugce Ç.

"Ich bin noch ganz frisch operiert, eine Woche. Sehr zufrieden. Schmerzen und Schwellung hoffe ich das die bald verschwunden sind. Hammerzehe (Krallenzehe) adeeee!"

Hilde L.

Komm

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